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US Titel: Jessica Jones
Darsteller: Krysten Ritter, David Tennant, Mike Colter, Rachael Taylor, Carrie-Anne Moss
Genre: Drama, Fantasy, Krimi
Serienstart auf Netflix: 20. November 2015
FSK: keine Angabe
Studio: Marvel Television, ABC Studios, Tall Girl Productions
Produktionsjahr: 2014 – 2015
Spieldauer pro Folge: 60 Minuten

Inhalt:
Seit einem verheerenden Autounfall, der ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder das Leben gekostet hat, verfügt Jessica Jones (Krysten Ritter) über außerordentliche Kräfte. Einst hat sie ihre Fähigkeiten eingesetzt, um als Superheldin aktiv Verbrechen zu bekämpfen. Doch nach einer verhängnisvollen Begegnung mit dem eiskalten Kilgrave (David Tennant), der seine Mitmenschen mit bloßen Worten zwingen kann, alles zu tun, was er will, und so auch Jessica unter seiner Kontrolle Schreckliches vollführen ließ, hat Jessica ihre Karriere an den Nagel gehängt. Seitdem Kilgrave bei einem Unfall scheinbar ums Leben gekommen ist und Jessica sich – schwer traumatisiert – seinem Einfluss endlich entziehen konnte, versucht sie, sich eine neue, ruhigere Existenz als Privatdetektivin aufzubauen. Doch dauert es nicht allzu lang, bis ein rätselhafter Fall sie mit der schrecklichen Wahrheit konfrontiert: Kilgrave hat überlebt. Während sie gegen ihre eigene Angst vor ihm ankämpft, fasst sie den Entschluss, ihren früheren Peiniger ein für alle Mal zu stoppen.

Meinung:
Wie bei so vielen Marvel Produktionen, muss man sagen, dass es Marvel einfach kann. Alles was unter dem Namen Marvel heraus kommt war für mich persönlich noch nie eine Enttäuschung.
Jessica Jones ist eine Antiheldin. Sie hasst ihre „Superkräfte“ und hätte lieber ein normales Leben. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Gelingt ihr aber nicht immer. Wenn es mal wieder soweit ist, wird zur Alkohol Falsche gegriffen. Ihre Wohnung ist eher ein Drecksloch und dient ihr als Büro für ihren Job als Privatdetektivin. Ihre Kräfte helfen ihr in diesem Fall sehr! 😉 Sie kann enorm weit hüpfen und kontrolliert stürzen. Zitat aus der Serie…
Am Anfang hab ich mich gefragt, wann sich Jessica endlich in ihr Helden Kostüm wirft. Doch das passiert nicht, sie ist eine „Heldin“ in Alltagsklamotten und rettet auf ihre Art die Menschen.
Sie hat harte Zeiten durch gemacht. Ihre Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben. Dadurch hat Jessica eine „Leck mich am Arsch“ Einstellung und ist sehr taff. Hin und wieder kommt ihre Art lustig rüber. Krysten Ritter ist die perfekte Besetzung für die Rolle der Jessica.
13 Folgen reichen aus um die Charaktere in Form zu bringen und ihnen Tiefgang zu verleihen.
Ich hatte es auch schon lange nicht mehr mit einem, einerseits lustigen aber auch sehr psychisch gestörten Gegenspieler zu tun. David Tennant bringt Kilgrave auf den Punkt.
Wer aber rasante Action Szenen erwartet, ist hier leider falsch. Es gibt ein paar Kampf Szenen, ja…die sind auch sehr gut gemacht, aber mehr als das gibt es leider nicht. Das wertet aber die Serie nicht ab.
Die Serie lässt auch offen wie groß die Kräfte von Jessica überhaupt sind. Sie setzte nie ihr volles Potential ein. Für mich war die Serie spannend und der Spannungsbogen war auch zu sehen. Klar, muss man 13 Folgen mit irgendwas füllen aber Gegenspieler entkommen auch mal. Die Spannung war für mich auf jeden Fall stimmig.
Mal eine andere Heldenserie, die nicht das gleiche Klischee benutzt wie sonst. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine zweite Staffel.

Trailer:

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