Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , ,

CD Titel: Lost in ForeverBeyond the Black - Lost in Forever CD Cover
Künstler: Beyond the Black
Studio: Universal Music
Preis: Audio CD 12,99 Euro / MP3 Download: 9,19 Euro
CD Erscheinungstermin: 12. Februar 2016
Produktionsjahr: 2015
ASIN: B018WRLBLO

Bandmitglieder:

Gesang: Jennifer Haben
E-Gitarre, Gutturaler Gesang: Christopher Hummels
E-Gitarre: Nils Lesser
E-Bass: Erwin Schmidt
Schlagzeug: Tobias Derer
Keyboard: Michael Hauser

Trackliste:

01. Lost In Forever
02. Beautiful Lies [feat. Rick Altzi]
03. Written In Blood
04. Against The World
05. Beyond The Mirror
06. Halo Of The Dark
07. Dies Irae
08. Forget My Name
09. Burning In Flames
10. Nevermore
11. Shine And Shade
12. Heaven In Hell
13. Love’s A Burden

Ich glaube die Story mit der gecasteten Metal-Band muss ich nicht mehr aufwärmen?!
Ob gecastet oder nicht, jeder sollte hören dürfen was ihm gefällt. Eins würde ich aber noch gern zu der Sache sagen. Beyond the Black haben Glück ein großes Experten Team hinter sich zu haben. Es gibt viele Newcomer Bands (aber auch andere Bands die schon ein kleinwenig länger Musik machen) und nur die Hälfte der Aufmerksamkeit bekommen, obwohl sie alle Songs selbst schreiben und die Instrumente selbst einspielen. Man kann es leider auch nicht verleugnen das Beyond the Black irgendwie den Metal-Stempel vom Management aufgedrückt bekommen haben. Ich bin riesen Fan von Epica, ist meine Lieblingsband! Wenn ich kann, schau ich sie mir Live an. Auch mal in einer Stadt die nicht um die Ecke ist. Was ich sagen will…bei Epica merkt man das sie Metal „leben“. Die Band macht das alles mit Leib und Seele. Das fehlt mir ein bisschen bei Beyond the Black.

Nun endlich zum Album…ich red immer so viel. Das ist echt schlimm!
Lost in Forever fängt mit einem Knall an. Die gleichnamige Single geht ins Ohr und hat sehr schöne klassische Einflüsse. (Auch wenn es nur vom Keyboard kommt)
Doch eine Sache ist mir gleich beim ersten Lied aufgefallen. Wo sind die Growls geblieben und wenn sie dann mal auftauchen klingen sie ein wenig verzerrt!
Die ersten Growls beginnen bei „Lost in Forever“ bei ca. 2 Minuten. Das finde ich persönlich etwas unausgeglichen.
Die Songs nach „Lost in Forever“ bis „Dies Irae“ haben nach meinem Geschmack kaum Charakter. Da fällt mir gleich die etwas unüberlegte Titelanordnung auf. Die Songs hätte ich eher ans Ende gesetzt. Leider fehlte auch von meinen erwarteten Growls immer noch jede Spur. Zu dem Zeitpunkt war ich etwas enttäuscht vom Album.
Doch Gott sei Dank ging es ab „Dies Irae“ wieder Berg auf. An dem Song gefällt mir der Chor sehr gut der kleine Passagen einnimmt. (Doch leider auch wieder keine Growls =( )
„Forget my Name“ sticht sehr rhythmisch und mit einem tollen Refrain heraus. Zum Glück dürfen wir auch mal wieder die Growls bewundern…naja ihr wisst was ich meine. Und ja, ich hänge mich dran ziemlich auf, weil das für mich einfach dazu gehört! 😉
Um mich ein wenig kurz zu fassen…(naja der Zug ist glaub ich abgefahren)
Die Hälfte des Albums, das heißt von „Dies Irae“ bis „Heaven in Hell“ ist wirklich super geworden. Obwohl der schwächste Song der zweiten Hälfte „Burning in Flames“ ist.
Über die schöne Ballade „Loves a Burden“ brauchen wir nicht zu sprechen.
Kurz zum Schluss noch…
Schade finde ich das Jenny´s Stimme bei fast jeden Song gleich klingt. Da fehlt ein wenig der WOW Effekt.
Um jetzt wirklich zum Abschluss zu kommen, gibt es einen Song auf dem Album bei dem einfach alles stimmt. Sound, Chor, Growls / Gutturaler Gesang (wenn auch nur im Hintergrund), Härte und Jenny´s Stimme hat hier den gewünschten WOW Effekt.
Mein absolutes Highlight und Anspieltipp ist „Heaven in Hell“!

Darüber hinaus sind die Highlights auf dem Album: Forget my Name, Nevermore, Dies Irae, Shine and Shade und Lost in Forever.

Ich hatte hohe Erwartungen an das Album. Beim ersten Hören wurde das leider gar nicht erfüllt, aber nach einer gewissen Zeit hatte man sich rein gehört und die Songs haben sich entfaltet.
Guter Nachfolger der nach meinem AHA Erlebnis mit „Heaven in Hell“ sogar den Vorgänger leicht toppt. Besonders in der zweiten Hälfte des Albums. 😉
Für das dritte Album wünsche ich mir mehr Experimentierfreude und mehr Zutrauen für Veränderung. Mehr Härte und mehr Growls für mich. =)

Nachtrag:
Ich muss anmerken das auf dem Debüt die Growls auch nicht oft zu hören sind.
Hatte die ein wenig mehr in Erinnerung!
Doch die Meinung über das Thema bleibt…es könnte ein wenig mehr sein! 😉

Video:

Advertisements