Schlagwörter

, , , , , , ,

Titel: Pitch Perfect 2pp2
US Titel: Pitch Perfect 2
Genre: Komödie
Darsteller: Anna Kendrick, Hailee Steinfeld, Brittany Snow, Rebel Wilson, Alexis Knapp
Regie: Elizabeth Banks
Kinostart: 14. Mai 2015
FSK: ab 6 Jahren
Verleih: Universal Pictures Germany GmbH
DVD Erscheinungstermin: 17. September 2015
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 115 Minuten
ASIN: B00WW3J1VW

Inhalt:
Das Finale der College-Meisterschaft haben die Barden Bellas gegen die Treblemakers mit ihrem genialen A-Cappella-Auftritt gewonnen. Und obwohl Beca sich anfangs dagegen wehrte, hat sie nun in der Band neue Freundinnen gefunden – und dazu mit Jess noch einen echt coolen Freund. Aber jetzt warten weitere Herausforderungen auf die Mädels. Der Collegeabschluss steht bevor und Beca, Fat Amy und die anderen Bellas machen sich Gedanken, wie es mit ihnen und ihrer Freundschaft weitergeht. Aber erstmal sorgt die Teilnahme an der A-Capella Weltmeisterschaft in Kopenhagen für Aufregung.

Meinung:
Warum zur Hölle denken die Amerikaner, dass wir alle so schlecht Englisch sprechen? Ich bin ein bisschen beleidigt. Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Da mir der erste Teil ziemlich gut gefallen hatte, wollte ich natürlich auch den zweiten sehen. Ins Kino hab ich´s natürlich mal wieder nicht geschafft, weil mein Urlaub dazwischen kam. Im Nachhinein war ich froh nicht im Kino gewesen zu sein. Der Humor fiel im Gegensatz zum ersten Teil leider an vielen Stellen einfach extrem platt und übertrieben aus. Für die Sprüche oder für die Szenen, die gut gelungen waren, gab es zwei, die daneben lagen. So kommt es, dass man den Film eigentlich gut finden will, aber durch die schiefe Balance nicht anders kann, als oft die Augen zu rollen. Anna Kendrick wurde irgendwie in eine Nebenrolle gedrängt. Sie war für mich gar nicht präsent. Aber wenn sie mal präsent war, hat sie ihre Rolle mit wenig Liebe und Hingabe gespielt. Hailee Steinfeld kommt als neues Gesicht zu den Bellas. Sehr unscheinbar. Ich glaube es wäre gar nicht aufgefallen ob sie mitgespielt hätte oder nicht. Rebel Wilson konnte das alles leider auch nicht retten, da ihre Witze einfach über das Ziel hinaus geschossen sind. Und „The Sound Machine“…was war das denn?? Die Auftritte waren ja ganz gut, aber wieso müssen die Amerikaner so über die Deutschen herziehen, zumal die beiden Hauptakteure von „The Sound Machine“ ursprünglich aus Dänemark stammen und nicht aus Deutschland. Die beiden singen/sprechen ein so katastrophales Englisch, dass einem die Haare zu Berge stehen. (Ja ich weiß, dass sollte Absicht sein!) Das Finale ist nett gemacht, aber leider war´s das dann auch schon. Der große Knall blieb aus.
Die Story ist vorhersehbar und dazu allzu billig, die Charaktere bieten wenig Neues und auch die neuen Charaktere bleiben relativ flach. Das alte Flair kommt sogar bei den Gesangseinlagen nicht zurück, irgendwie hatte mich keine davon so richtig vom Hocker gehauen. Und zudem zündeten kaum welche der Witze, manche „Gags“ gingen einem nach einer Weile sogar ziemlich auf die Nerven, wie zum Beispiel eine gewisse Stelle, an der sich Beca des öfteren „verspricht“. War für mich beim ersten Mal nicht lustig, und wurde immer unlustiger. Ein Film für verregnete und langweilige Sonntage.

Trailer:

Advertisements